Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

überraschende Erkenntnisse[...mehr]

Dadurch soll deutlich werden, dass alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen herzlich willkommen sind, mit zu machen. [...mehr]

Osterfrühstück

Osternacht: Die Osternacht markiert für uns Christen die Wende vom Tod zum Leben. Die Zeit des Wartens und Trauerns zwischen Karfreitag und der frohen Botschaft von Jesu Auferstehung am Ostermorgen mu[...mehr]

Unsere Gemeindebücherei befindet sich bis zum Umzug in das neue Gemeindezentrum in der Lutherkirche. Die Öffnungszeiten haben sich nicht geändert. Die Mitarbeiterinnen freuen sich auf Ihren Besuch [...mehr]

Am Dienstag, 21. März findet der erste Abend der neuen Themenreihe in Kloster Oesede statt. Ein Jahr lang machen sich Trauernde mit dem Leitungsteam des Cafés gemeinsam auf den Weg.[...mehr]

heißt es bei der nächsten Kirche für Krabbelkinder am Freitag, 17. März 2017 in der Auferstehungskirche in Kloster Oesede[...mehr]

Am 25. Februar von 10 - 12 Uhr feiern wir Gottesdienst. Gemeinsam sehen, staunen, singen, beten und hören wir Geschichten aus aller Welt ...[...mehr]

war ein voller Erfolg und die Teilnehmenden bitten um Wiederholung. [...mehr]

Besinnlich fröhliche Party in allen Räumen[...mehr]

Nach einjähriger Konzertpause hat der Posaunenchor der Luthergemeinde ein neues Programm einstudiert und wird dieses an zwei Terminen der Öffentlichkeit präsentieren. [...mehr]

Stadt GMHütte baut "unsere" neue Kita an der Kirchstraße[...mehr]

and the winner are[...mehr]

Gruppenfoto der Lutherposaunen auf dem Weihnachtsmarkt

An den ersten beiden Adventswochenenden war der Posaunenchor Luther wieder an verschiedenen Orten der Gemeinde unterwegs, um die Menschen mit (vor-)weihnachtlichen Bläserklängen zu erfreuen. Zum Aufta

Vortrag über Erfolgsfaktor Toleranz vor GMHüttener Unternehmern[...mehr]

Am Samstag, 17. Dezember von 9 - 13 Uhr sind Georgsmarienhütter Schulkinder zum Basteln, Spielen und Geschichten hören eingeladen. [...mehr]

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Der Zug nach unten

„Wo finde ich euren Gott?“ werde ich manchmal gefragt. Wenn ich dann auf Geschichten von Jesus verweise, sagen manche: „Euer Gott schaut auch in jede dunkle Ecke!“ Das stimmt, sage ich dann. Gott hat einen Zug nach unten. Von Anfang an: Gott liebt das kleine Volk in der ägyptischen Gefangenschaft. Gott wohnt nicht im Palast oder im Tempel, Gott wandert mit durch die Wüste. Gottes Kraft zeigt sich nicht in Heerscharen und Gewalttaten; sie kommt zu uns als Worthauch: leicht und vergänglich, und spricht uns doch eindrücklich an. Sie redet konzentriert zu uns, mal tröstend, mal mahnend, mal mit Donnerstimme. „Ich bin ein Gott, der Recht schafft den Armen, den Witwen, den Waisen, auch den Fremdlingen.“ Der Sohn hat diesen Zug nach unten geerbt. Im Stall kommt er zur Welt. Er flieht vor den Mächtigen ins Exil. Er umgibt sich mit einfachen Leuten und hat keine Angst, sich bei Kranken anzustecken. Es stört ihn nicht, mit Prostituierten gesehen zu werden. Er gehört nach unten: zu den Menschen, die in Not sind, die ausgegrenzt werden und Hilfe brauchen. „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ Gott ist unten zu finden; Jesus erhöht die Niedrigen und stößt die Mächtigen vom Thron. Das ist etwas ganz anderes als die Selbsterhöhung heutiger Staatschefs – wie bei Donald Trump. Und – es ist die entscheidende Bewegung Gottes, der wir mit allen Sinnen, vor allem mit dem Herzen folgen! Nicht, weil unten der Dreck und das Elend so wunderbar sind; nicht weil man Gott nur in der Verzweiflung finden kann. Sondern weil Jesus am Tiefpunkt da ist, in dunklen Stunden, Krankenhäusern, Friedhofskapellen oder einsamen Zimmern. Weil Jesus den Tiefpunkt zum Wendepunkt macht. Wir steigen mit Jesus hinab, wir suchen ihn dort, wo er sich finden lässt: da, wo gelitten wird und gekreuzigt. Da, wo gestorben wird und – Gott sei Dank – auch begraben. Da unten findet sich Gottes Sohn – und glauben Sie nicht, dass Gott ihn da alleine lässt! Gott führt ihn herauf und wird auch uns herausführen aus dem Reich des Todes – in sein Reich, in das neue Leben. Darauf vertrauen wir, wenn wir in dieser Passionszeit langsam zum Ostermorgen gehen.
Ihr Nils Donadell