Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Weihnachtskrippe

für Krippenspiele[...mehr]

Herzliche Einladung zum großen Familienfest rund um die Lutherkirche

am Donnerstag, 30.08.2018 um 15.30 Uhr[...mehr]

Bildungsfreunde gesucht[...mehr]

Am 19.06.18 fand die konstituierende Sitzung für die Lutherkirchengemeinde statt[...mehr]

tolles Wetter am 29. Juni 2018 und gute Laune bei Offiziellen und Besuchern[...mehr]

Am 24. Juni waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei evangelischen Kirchengemeinden in Georgsmarienhütte zu einem Mittsommernachtsgrillen eingeladen. Die Hauptamtlichen Stefan Bruhn, Nils [...mehr]

Das Familienzentrum bietet auch im zweiten Halbjahr 2018 eine bunte Vielfalt an Angeboten für Groß und Klein. Informieren Sie sich gerne hier [...mehr]

Sommerkirche [...mehr]

Reihe multikulturelles Eltern–Kind-Kochen des Familienzentrums in der LutherHütte gestartet[...mehr]

Im Mai diesen Jahres wurden unsere drei evangelischen Kirchengemeinden durch Superintendent Meyer-ten Thoren visitiert. Für den Besuch bei der Kommune wurde mit Bürgermeister Ansgar Pohlmann eine Stad[...mehr]

Mit Martin Luther und Klemens Brinker die Faszination der Bierkultur erlebt[...mehr]

15. Juni 2018 19.30 Uhr St. Mauritius, Dissen und am 16. Juni 2018 15.30 Uhr König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Mitten im Gemeindehaus der König-Christus-Kirche eröffnet ein Bauarbeiter eine Baustelle. Vollsperrung und Umleitungen sind die Folge. Neben vielen anderen Gestalten sind auch ein Kindergarten und ein[...mehr]

am 20. April 2018 in der Lutherkirche und am 22. April in Glandorf[...mehr]

Alles gut

Birgit Klostermeier  Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück

Früher sagte man, wenn einer einen aus Versehen angerempelt hatte und um Entschuldigung bat, „Bitte“ oder großzügiger: „Macht nix“. Heute sagt man: „Alles ist gut“ oder auch „Alles gut“. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel. Die Erde dreht sich und wir auf ihr und mit ihr. Die Sonne geht am Morgen auf hinter den Häusern im Osten und so beginnt der Tag. So wie die Nacht heraufzieht, wenn sie Richtung Westen hinter den Feldern untergeht. Regen und Wind und Trockenheit. Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter. Jedes Jahr. Werden und Vergehen. Ruhen und Wachsen. Die Saat und das Brot. Wir leben mit der Natur und sie in uns. „Und Gott sah an, alles was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut“, schildert die Bibel, bevor sie dann allerdings vom Sündenfall erzählt. Nichts ist gut mit unserem Klima. Wir erleben klimatische  Veränderungen, die nicht Schöpfung oder Schicksal, sondern vom Menschen gemacht sind. Wer der eigenen Erfahrung oder den Klimaforschern glaubt, ahnt, dass wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können. Wir können ihn verlangsamen und versuchen, Schlimmeres zu verhindern. In diesem Jahr können wir Erntedank nicht feiern, ohne zugleich „Fridays for Future“ vor Augen haben. Jugendliche und Kinder erinnern die Erwachsenen an ihre Verantwortung, für diese Erde zu sorgen. Erntedank erinnert uns auch. An das Gute im Rhythmus der Natur und im Zusammenspiel von Frucht und menschlicher Arbeit. An das Wunder, wie die Weitergabe des Lebens von Generation zu Generation geschieht. An die Größe, die darin liegt, wenn Menschen Lebens-Mittel teilen. „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danken empfangen wird“ (1. Timotheus 4,4). Alles beginnt damit, zu danken. Für den Reichtum dieser Erde und für den Reichtum menschlicher Fähigkeiten, diese Welt gut gestalten und bewahren zu können. Für die Hoffnung, dass wir Menschenkinder gemeinsam Lösungen finden werden. Für den Mut zu handeln. Alles beginnt im Dank. Und führt in die Bitte. Mich berührt, wie verschieden wir auf der Welt bitten - und darin zusammenkommen: „Guter Gott, das Brot ist der Himmel. Wie wir den Himmel nicht alleine haben können, müssen wir das Brot mit den anderen teilen. Das Brot ist der Himmel. Wie der Anblick der Sterne am Himmel allen gemeinsam ist, so müssen wir das Brot mit den anderen zusammen essen. Das Brot ist der Himmel. Das Brot muss man teilen. Gib uns Brot, hilf uns teilen“ (Korea). „Jesus, Du bist zu Zachäus gegangen, um mit ihm zu essen. Jetzt wissen wir: Wenn wir gemeinsam essen, werden wir Freunde sein. Segne unser Essen und unsere Tischgemeinschaft“ (Ozeanien). „Gott, Du Quelle alles Guten, Du Spender allen Segens. Lass uns dankbar essen und trinken, damit wir Kraft haben, Gutes zu tun“ (Afrika).
Birgit Klostermeier Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück