Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Einen tollen Erfolg erzielten die Ehrenamtlichen um Heike Multhaupt mit ihrer Tombola auf dem Kasinoparkfest. hier geht es weiter[...mehr]

Rund um die Lutherkirche ist schwer was los[...mehr]

Konstantin Engel macht sich ein Bild und spendet für die LutherHütte[...mehr]

Gospelchor Good News sang für die Teilnehmenden des Mitarbeiter-Grillens nachdem die Pästore Würstchen grillten. Zuvor wurde gemeinsam das EM-Spiel im Gemeindehaus geschaut

Am Dienstag vor den Ferien trafen sich rund 130 Aktive aus unseren drei Kirchengemeinden in Georgsmarienhütte. Einmal im Jahr bedanken sich die Hauptamtlichen mit einem Mitarbeiter-Grillen bei den v[...mehr]

Kleines Geld für großes Vorhaben[...mehr]

Sommerfest in Kloster Oesede

Wir drehen am Rad[...mehr]

11.Juni Laurentiuskirche Schledehausen 12. Juni König-Christus-Kirche Georgsmarienhütte-Oesede jeweils um 19.30 Uhr [...mehr]

Gemeinsamer Gottesdienst am 12. Juni um 9.30Uhr in der Lutherkirche[...mehr]

So manch einer, der in den letzten Wochen beim Gottesdienst in der Lutherkirche war, konnte ihn schon bestaunen: Der neue Teppich ist da!   Der Kirchenvorstand der Lutherkirchengemeinde möch[...mehr]

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der König-Christus-Kirche begrüßten die drei evangelischen Gemeinden in Georgsmarienhütte ihre Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Familien am letzten Sonn[...mehr]

Seine Erinnerungen an die Ev. Jugend in Oesede und Alt-GMHütte hat Diakon Ernst Welp für die Jahre 1948 bis 1966aufgeschrieben und in einer Erinnerungsbroschüre zusammengestellt .„Die Notizen sind sub[...mehr]

am 4. Juni von 10 bis 12 Uhr[...mehr]

„Das trau ich mich!“ Vielleicht nicht ganz allein ...-eine Geschichte vom mutig sein[...mehr]

Ein tolles Konzert der beiden Chöre mit einer bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Die NOZ hat bereits einen ausführlichen Bericht gebracht und es sind schöne Bilder in der Bildergalerie zu seh[...mehr]

10 bis 12 Uhr König-Christus-Kirche[...mehr]

Der Zug nach unten

„Wo finde ich euren Gott?“ werde ich manchmal gefragt. Wenn ich dann auf Geschichten von Jesus verweise, sagen manche: „Euer Gott schaut auch in jede dunkle Ecke!“ Das stimmt, sage ich dann. Gott hat einen Zug nach unten. Von Anfang an: Gott liebt das kleine Volk in der ägyptischen Gefangenschaft. Gott wohnt nicht im Palast oder im Tempel, Gott wandert mit durch die Wüste. Gottes Kraft zeigt sich nicht in Heerscharen und Gewalttaten; sie kommt zu uns als Worthauch: leicht und vergänglich, und spricht uns doch eindrücklich an. Sie redet konzentriert zu uns, mal tröstend, mal mahnend, mal mit Donnerstimme. „Ich bin ein Gott, der Recht schafft den Armen, den Witwen, den Waisen, auch den Fremdlingen.“ Der Sohn hat diesen Zug nach unten geerbt. Im Stall kommt er zur Welt. Er flieht vor den Mächtigen ins Exil. Er umgibt sich mit einfachen Leuten und hat keine Angst, sich bei Kranken anzustecken. Es stört ihn nicht, mit Prostituierten gesehen zu werden. Er gehört nach unten: zu den Menschen, die in Not sind, die ausgegrenzt werden und Hilfe brauchen. „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ Gott ist unten zu finden; Jesus erhöht die Niedrigen und stößt die Mächtigen vom Thron. Das ist etwas ganz anderes als die Selbsterhöhung heutiger Staatschefs – wie bei Donald Trump. Und – es ist die entscheidende Bewegung Gottes, der wir mit allen Sinnen, vor allem mit dem Herzen folgen! Nicht, weil unten der Dreck und das Elend so wunderbar sind; nicht weil man Gott nur in der Verzweiflung finden kann. Sondern weil Jesus am Tiefpunkt da ist, in dunklen Stunden, Krankenhäusern, Friedhofskapellen oder einsamen Zimmern. Weil Jesus den Tiefpunkt zum Wendepunkt macht. Wir steigen mit Jesus hinab, wir suchen ihn dort, wo er sich finden lässt: da, wo gelitten wird und gekreuzigt. Da, wo gestorben wird und – Gott sei Dank – auch begraben. Da unten findet sich Gottes Sohn – und glauben Sie nicht, dass Gott ihn da alleine lässt! Gott führt ihn herauf und wird auch uns herausführen aus dem Reich des Todes – in sein Reich, in das neue Leben. Darauf vertrauen wir, wenn wir in dieser Passionszeit langsam zum Ostermorgen gehen.
Ihr Nils Donadell