Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Reihe multikulturelles Eltern–Kind-Kochen des Familienzentrums in der LutherHütte gestartet[...mehr]

Im Mai diesen Jahres wurden unsere drei evangelischen Kirchengemeinden durch Superintendent Meyer-ten Thoren visitiert. Für den Besuch bei der Kommune wurde mit Bürgermeister Ansgar Pohlmann eine Stad[...mehr]

Mit Martin Luther und Klemens Brinker die Faszination der Bierkultur erlebt[...mehr]

15. Juni 2018 19.30 Uhr St. Mauritius, Dissen und am 16. Juni 2018 15.30 Uhr König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Mitten im Gemeindehaus der König-Christus-Kirche eröffnet ein Bauarbeiter eine Baustelle. Vollsperrung und Umleitungen sind die Folge. Neben vielen anderen Gestalten sind auch ein Kindergarten und ein[...mehr]

am 20. April 2018 in der Lutherkirche und am 22. April in Glandorf[...mehr]

KG Luther Georgsmarienhütte:  Michaela Conrad Günter Wilde Ulrike Wickel Tina Kraegeloh Susanne Meyer-Wiedenbach Thomas Schleicher   KG  Oesede:Dieter Selige Tanja Bojinski Christoph [...mehr]

Seniorennachmittag in der LutherHütte[...mehr]

Crash-Kursus im Familienzentrum[...mehr]

in der LutherHütte[...mehr]

Tolle Kooperation zwischen Feuerwehr und Kirchengemeinde[...mehr]

Das Familienzentrum veranstaltete am Samstag den 28. Oktober erstmalig einen Flohmarkt „Rund ums Kind“ in der LutherHütte. Etwa 20 Verkaufsstände fanden im neuen Haus Platz und trotz des kalten Oktobe[...mehr]

im Herbst 2018 sollen die ersten Kinder einziehen[...mehr]

Treffen am 10.10.2017 in Kloster Oesede[...mehr]

Am Freitag, den 13. Oktober um 19.30 Uhr lädt der Gemeindebeirat alle Interessierten zu einem Abend zum Thema Luther und Gutenberg ein. [...mehr]

Zukunft vergessen?

Pastor Johannes Feisthauer

Pastor Johannes Feisthauer

Da ist er ja schon, der Frühling. Lieblich säuseln Vögel in alsbald blühenden Hecken. Mancher graue Wintergedanke verpufft bei zweistelligen Plustemperaturen. Wer kann bei so viel Sonne für das Gemüt schon nostalgisch auf den Schnee von gestern schauen? Was geht es uns heute gut! „Geschichtsvergessen“ sagt man, wenn bewusst nicht so genau hingeschaut wird, auf das, was war und Lehren, die man aus der Vergangenheit ziehen könnte, ausgeklammert werden. „Gegenwartsvergessen“ sagt man, wenn das Hier und Jetzt nicht anerkannt wird, Realitäten ausgeblendet werden und so getan wird, als wäre alles anders als im Moment. „Zukunftsvergessen“ sagt man wohl dann, wenn einem morgen egal ist. Wetter ist kein Smalltalk Thema mehr. Kinder und Jugendliche gehen auf die Straße, verschaffen sich Gehör und fragen: „Habt ihr die Zukunft vergessen?“ Sie haben nur die Zukunft und wer sind wir Erwachsene, junge oder alte, dass wir sie zubetonieren? Rezepte von gestern scheinen für morgen nicht mehr zu greifen, tun es schon heute nicht mehr. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder...“ Ein Wandler zwischen den Zeiten, Jesus von Nazareth, hat die Kontroverse und Konfrontation nicht gescheut. Ein konsequentes Leben im Hier und Jetzt, ohne das Alte zu vergessen und mit einem Fuß schon in der Zukunft; so predigt er vom Reich Gottes und es bricht mit ihm schon an. Es ist schon alles da, was wir zum Leben und Frieden auf dieser Welt brauchen. Wofür es sich lohnt dem Frieden nachzujagen, können wir täglich an den Mahnmalen der Geschichte und er Gegenwart erkennen. Die Zukunft kann kategorisch schon nicht in der Vergangenheit liegen. Wofür es sich lohnt einzutreten können wir in diesen Tagen in jeder Vogelstimme hören, die noch singt. Es ist eben schon alles da für das Reich Gottes unter uns Menschen. „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jesaja 43,19)
Ihr Johannes Feisthauer