Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

am 24. April 2016 um 17.00 in der Alten Kirche. Der Erlös ist zur Hälfte für unser Projekt LutherHütte bestimmt[...mehr]

unseres Familienzentrums gewinnt Förderpreis der Landeskirche[...mehr]

Bei strahlendem Frühlingswetter präsentierte sich die LutherHütte mit der Schätzaktion und dem Kinderschminken auf dem Hüttenmarkt. Durch den engagierten Einsatz von drei jungen Frauen aus der Kirche[...mehr]

Gründonnerstag in der Auferstehungskirche Kloster-Oesede[...mehr]

18. März und 13. Mai[...mehr]

in der Ev.-luth. König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Vier interaktive Abende für Körper, Geist und Seele[...mehr]

Mit den "Saitenspringern" auf Weihnachten einstimmen

Herzliche Einladung zu den ökumenischen Veranstaltungen: 5.11. 19.30 Uhr, Gemeindehaus König-Christus 1. Abend der Gesprächsreihe auf dem Weg nach Rom"Wer ist dieser Jesus von Nazareth?  Wie[...mehr]

Zum 20-jährigen Bestehen des Gospelchores GOOD NEWS unter der Leitung von Stefan Bruhn gaben die Sängerinnen und Sänger am 29.09.2015 in der Lutherkirche in Alt-Georgsmarienhütte ein großartiges und[...mehr]

Am Reformationstag, 31.10.15 um 18.00 Uhr findet ein gemeinsamer Gottesdienst der drei Gemeinden in der König-Christus Kirche statt. Gastprediger ist der neue Superintendent des Kirchenkreises Melle-G[...mehr]

Veranstaltungsreihe zum Thema: Was macht das Leben lebenswert?[...mehr]

Unsere neuen Kerzen für den Krabbelgottesdienst sind da und sie wurden im letzten Krabbelgottesdienst eingeweiht.[...mehr]

Am Freitag 11. September 2015 von 16 bis 17.30 Uhr in der Auferstehungskirche. Es wird Angebote für Große und Kleine geben, Zeit zum Basteln, Singen, Klönen, Hören von Geschichten – Zeit zum Zeit habe[...mehr]

Der ökumenische Gottesdienst zur Oeseder Kirmes auf dem Autoscooter der Familie Tovar  findet am 27. September 2015 um 12.00 Uhr statt.  Es hält Pastor Rainer Kloppenburg die Predigt. D[...mehr]

Der Zug nach unten

„Wo finde ich euren Gott?“ werde ich manchmal gefragt. Wenn ich dann auf Geschichten von Jesus verweise, sagen manche: „Euer Gott schaut auch in jede dunkle Ecke!“ Das stimmt, sage ich dann. Gott hat einen Zug nach unten. Von Anfang an: Gott liebt das kleine Volk in der ägyptischen Gefangenschaft. Gott wohnt nicht im Palast oder im Tempel, Gott wandert mit durch die Wüste. Gottes Kraft zeigt sich nicht in Heerscharen und Gewalttaten; sie kommt zu uns als Worthauch: leicht und vergänglich, und spricht uns doch eindrücklich an. Sie redet konzentriert zu uns, mal tröstend, mal mahnend, mal mit Donnerstimme. „Ich bin ein Gott, der Recht schafft den Armen, den Witwen, den Waisen, auch den Fremdlingen.“ Der Sohn hat diesen Zug nach unten geerbt. Im Stall kommt er zur Welt. Er flieht vor den Mächtigen ins Exil. Er umgibt sich mit einfachen Leuten und hat keine Angst, sich bei Kranken anzustecken. Es stört ihn nicht, mit Prostituierten gesehen zu werden. Er gehört nach unten: zu den Menschen, die in Not sind, die ausgegrenzt werden und Hilfe brauchen. „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ Gott ist unten zu finden; Jesus erhöht die Niedrigen und stößt die Mächtigen vom Thron. Das ist etwas ganz anderes als die Selbsterhöhung heutiger Staatschefs – wie bei Donald Trump. Und – es ist die entscheidende Bewegung Gottes, der wir mit allen Sinnen, vor allem mit dem Herzen folgen! Nicht, weil unten der Dreck und das Elend so wunderbar sind; nicht weil man Gott nur in der Verzweiflung finden kann. Sondern weil Jesus am Tiefpunkt da ist, in dunklen Stunden, Krankenhäusern, Friedhofskapellen oder einsamen Zimmern. Weil Jesus den Tiefpunkt zum Wendepunkt macht. Wir steigen mit Jesus hinab, wir suchen ihn dort, wo er sich finden lässt: da, wo gelitten wird und gekreuzigt. Da, wo gestorben wird und – Gott sei Dank – auch begraben. Da unten findet sich Gottes Sohn – und glauben Sie nicht, dass Gott ihn da alleine lässt! Gott führt ihn herauf und wird auch uns herausführen aus dem Reich des Todes – in sein Reich, in das neue Leben. Darauf vertrauen wir, wenn wir in dieser Passionszeit langsam zum Ostermorgen gehen.
Ihr Nils Donadell