Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Sie sind herzlich eingeladen in die Lutherhütte![...mehr]

Bewerben Sie sich! Bewerbungsschluss 15. April 2026[...mehr]

Wenn Sie noch "frisch" im Ruhestand sind oder ihn kurz vor sich haben, sind Sie herzlich eingeladen![...mehr]

Märchenerzählerin Sabine Meyer in unseren Pflegeheimen[...mehr]

Hier finden Sie eine Aufstellung der Gottesdienste zwischen Heilig Abend und dem 04.01.2026.[...mehr]

... zu einem festlichen Silvester-Dinner[...mehr]

Du hast Lust beim Krippenspiel an Heilig Abend mitzuwirken?[...mehr]

am 13. und 14.12.25 Rund um die Lutherkirche[...mehr]

Wunschbaum in der LutherHütte[...mehr]

Besonders möchten wir Sie zu diesen Angeboten im Advent einladen:[...mehr]

Christmas Songs and more am Dienstag, 02. Dezember 2025 um 19.30 Uhr in der Lutherkirche Alt-GMHütte[...mehr]

Das erste Mal findet ein Gedenkkonzert anlässlich des 9. Novembers 1938 gemeinsam mit dem deutsch-jüdisch-lettischen Kulturverein: Drei Stufen e.V. im Rathaus Georgsmarienhütte statt.[...mehr]

Singt mit uns - just for fun![...mehr]

Am 02.11. findet endlich auch in der Lutherkirche einmal ein Jazz-Gottesdienst statt und die Musiker können den dortigen Flügel und den besonderen Raumklang nutzen. [...mehr]

Wir freuen uns auf ein buntes Wochenende mit Familien aus unserer Gemeinde![...mehr]

Angedacht

Mit letzter Kraft wirft sich Natalie Armbruster mit ihren Langlaufskiern ins Ziel. Bei den Olympischen Spielen in Italien hat sie alles gegeben, um eine Medaille zu gewinnen. Voller Spannung ob des Zieleinlaufes schaue ich auf den Fernseher. „Das ist doch langweilig“, sagt meine Frau da, „das ist doch eine sinnlose Quälerei! Immer nur geradeaus um die Wette zu fahren“.

Ich halte inne. Im Grunde hat sie recht. Ob im Stadion immer im Kreis zu laufen oder auf Skiern durch den Wald zu hechten. Das ergibt eigentlich keinen Sinn. Und viel Geld lässt sich selbst für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler bei Olympia auch nicht verdienen. Von einer Bobpilotin höre ich, dass sie selbst erstmal 50000 Euro zusammen bekommen muss, um halbwegs durch die Saison zu fahren.

Allerdings: Kommt es uns im normalen Leben nicht auch manchmal so vor, als ob gerade die schweren und anstrengenden Seiten des Lebens sinnlos seien? Dass es oft ewig nur im Kreis oder schier unendlich öde geradeaus zu gehen scheint? Im persönlichen Kampf mit Krankheit und Leiden kann ebenso die Frage nach einem Grund, einem Sinn dafür zu Tage treten. Wir suchen nach Erklärungen, verzweifeln an dieser Frage oder sehen auch in der schwersten Lebenskrise immer noch einen positiven Zweck.

Mitten in der Passionszeit geht der Blick in unserer Kirche genau auf diese schweren Phasen unseres Lebens. Darauf, dass unsere Leiden zum Leben gehören. Mit Jesus auf dem Weg in Richtung Ostern zu sein, heißt für mich darum, mit in die Sinnlosigkeit und in die Tiefe der menschlichen Lebenswege zu steigen, die Trauer und den Schmerz nicht zu verdrängen. Gott selbst ist diesen Weg mit uns gegangen – durch seinen Sohn ist er bei uns, gerade wenn sich unser Leben im Kreis dreht und wir in schweren Stunden auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.

Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Weg durch die Passionszeit zum Osterfest.

Ihr Nils Donadell