Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Tüten packen – Kekse backen Aktion der DiakonieStiftung Osnabrück Stadt und Land für Tafelkund*innen in der Region [...mehr]

Sie sind herzlich eingeladen auf dem Autoscooter der Familie Tovar mit uns Gottesdienst zu feiern![...mehr]

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst mit Kita-Chor[...mehr]

Die Angebote finden Sie hier.[...mehr]

am Donnerstag, 25.09.25 um 20 Uhr[...mehr]

Ihr seid herzlich eingeladen![...mehr]

Sie sind herzlich eingeladen![...mehr]

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Sie sind herzlich eingeladen![...mehr]

Hier die Gottesdienste für den Sommer 2025.[...mehr]

Mit Bands und Chören "just for fun" mitsingen![...mehr]

Open Air Himmelfahrtsgottesdienst in unserer Region[...mehr]

am Ostermontag um 11 Uhr in der König Christus Kirche.[...mehr]

an alle Aktive und Interessierte in Kirche und Diakonie im Kirchenkreis Melle- Georgsmarienhütte![...mehr]

Sie haben Lust uns bei der Osternacht zu unterstützen? Dann lesen Sie weiter[...mehr]

Angedacht

Mit letzter Kraft wirft sich Natalie Armbruster mit ihren Langlaufskiern ins Ziel. Bei den Olympischen Spielen in Italien hat sie alles gegeben, um eine Medaille zu gewinnen. Voller Spannung ob des Zieleinlaufes schaue ich auf den Fernseher. „Das ist doch langweilig“, sagt meine Frau da, „das ist doch eine sinnlose Quälerei! Immer nur geradeaus um die Wette zu fahren“.

Ich halte inne. Im Grunde hat sie recht. Ob im Stadion immer im Kreis zu laufen oder auf Skiern durch den Wald zu hechten. Das ergibt eigentlich keinen Sinn. Und viel Geld lässt sich selbst für die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler bei Olympia auch nicht verdienen. Von einer Bobpilotin höre ich, dass sie selbst erstmal 50000 Euro zusammen bekommen muss, um halbwegs durch die Saison zu fahren.

Allerdings: Kommt es uns im normalen Leben nicht auch manchmal so vor, als ob gerade die schweren und anstrengenden Seiten des Lebens sinnlos seien? Dass es oft ewig nur im Kreis oder schier unendlich öde geradeaus zu gehen scheint? Im persönlichen Kampf mit Krankheit und Leiden kann ebenso die Frage nach einem Grund, einem Sinn dafür zu Tage treten. Wir suchen nach Erklärungen, verzweifeln an dieser Frage oder sehen auch in der schwersten Lebenskrise immer noch einen positiven Zweck.

Mitten in der Passionszeit geht der Blick in unserer Kirche genau auf diese schweren Phasen unseres Lebens. Darauf, dass unsere Leiden zum Leben gehören. Mit Jesus auf dem Weg in Richtung Ostern zu sein, heißt für mich darum, mit in die Sinnlosigkeit und in die Tiefe der menschlichen Lebenswege zu steigen, die Trauer und den Schmerz nicht zu verdrängen. Gott selbst ist diesen Weg mit uns gegangen – durch seinen Sohn ist er bei uns, gerade wenn sich unser Leben im Kreis dreht und wir in schweren Stunden auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.

Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Weg durch die Passionszeit zum Osterfest.

Ihr Nils Donadell