Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Gründonnerstag in der Auferstehungskirche Kloster-Oesede[...mehr]

18. März und 13. Mai[...mehr]

in der Ev.-luth. König-Christus-Kirche Oesede[...mehr]

Vier interaktive Abende für Körper, Geist und Seele[...mehr]

Mit den "Saitenspringern" auf Weihnachten einstimmen

Herzliche Einladung zu den ökumenischen Veranstaltungen: 5.11. 19.30 Uhr, Gemeindehaus König-Christus 1. Abend der Gesprächsreihe auf dem Weg nach Rom"Wer ist dieser Jesus von Nazareth?  Wie[...mehr]

Zum 20-jährigen Bestehen des Gospelchores GOOD NEWS unter der Leitung von Stefan Bruhn gaben die Sängerinnen und Sänger am 29.09.2015 in der Lutherkirche in Alt-Georgsmarienhütte ein großartiges und[...mehr]

Am Reformationstag, 31.10.15 um 18.00 Uhr findet ein gemeinsamer Gottesdienst der drei Gemeinden in der König-Christus Kirche statt. Gastprediger ist der neue Superintendent des Kirchenkreises Melle-G[...mehr]

Veranstaltungsreihe zum Thema: Was macht das Leben lebenswert?[...mehr]

Unsere neuen Kerzen für den Krabbelgottesdienst sind da und sie wurden im letzten Krabbelgottesdienst eingeweiht.[...mehr]

Am Freitag 11. September 2015 von 16 bis 17.30 Uhr in der Auferstehungskirche. Es wird Angebote für Große und Kleine geben, Zeit zum Basteln, Singen, Klönen, Hören von Geschichten – Zeit zum Zeit habe[...mehr]

Der ökumenische Gottesdienst zur Oeseder Kirmes auf dem Autoscooter der Familie Tovar  findet am 27. September 2015 um 12.00 Uhr statt.  Es hält Pastor Rainer Kloppenburg die Predigt. D[...mehr]

Haus Ascheloh[...mehr]

Predigtreihe zum Vater Unser[...mehr]

Lieder und Texte in der Sommerkirche[...mehr]

Angedacht

Und sie holten ihre Schätze hervor…

Etwas mulmig war mir schon, als ich nach zwei Tagen Fahrt aus dem Zug stieg. Wer würde mich erwarten? Digitale Kommunikationswege gab es noch nicht und so kannte ich meine Schulaustauschpartnerin und ihre Familie nur von einem Brief, in dem sie sich mir vorgestellt hatten. Mein Französisch reichte gerade mal, um ein Baguette zu kaufen. Für die Verständigung trug ich ein kleines Wörterbuch im Rucksack.

Dann stand ich da, auf dem Bahnhof im Südwesten Frankreichs, und die gleichaltrige Agnès kam auf mich zu und begrüßte mich auf Deutsch. Was für ein Glück!

Nach ein paar Tagen besuchten wir ihre Großeltern. Auch dort wurde ich warmherzig willkommen geheißen und der Großvater sprach Deutsch mit mir. Später fragte ich ihn, wann und wie er das gelernt hätte. Er stockte, sah mich an und erzählte dann von der Zeit, die er in deutscher Kriegsgefangenschaft verbracht hatte. Unfreie Jahre seines Lebens. Verschlossene Türen. Ein aufgezwungenes Lernen der Sprache. Dennoch hatte er sie an seine Enkelin weitergegeben. Mit einem Auftrag: „Ihr müsst es anders machen als wir“, sagte er. „Wenn ihr einander kennt und miteinander sprecht, dann werdet ihr Frieden haben.“

Da saß ich, in einem kleinen französischen Wohnzimmer bei einem alten Mann, den ich gerade erst kennengelernt hatte, und fühlte mich beschenkt. Mit Vertrauen.

INKEN CHRISTIANSEN

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