Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Wie sieht das aus? Für jeden doch vermutlich anders und doch viele gleich, oder? Wir sind gespannt auf eure Bilder.[...mehr]

Seit über sieben Wochen gilt in Südafrika einer der schärfsten Lockdowns weltweit. Dadurch konnte bislang erfolgreich ein schnelles Ausbreiten des Corona-Virus unterbunden werden, allerdings mit verhe[...mehr]

Morgenandachten von Vikaren sendet in der Woche vom 18. - 23. Mai Radio Bremen Zwei. Unser Vikar Jan-Hendrik Eggers ist gleich an zwei Tagen zu hören.[...mehr]

mit den ersten Gottesdiensten in und um unsere Kirchen. Am Sonntag, 17. Mai um 11 Uhr starten wir in der König-Christus-Kirche.[...mehr]

Weihnachten 2021 ist Einzug[...mehr]

in Coronazeiten[...mehr]

Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an all' die "Osterhasen", die den Ostergruß verteilt haben. Euer Engagement hat uns fasziniert und gerührt![...mehr]

24-30 Wochenstunden ab 01.08.2020

Am Ostermontag feierten Pastor Nils Donadell und Kantor Stefan Bruhn mit Bewohnern des Haus am Kasinopark einen Ostergottesdienst.[...mehr]

Dieses Jahr ist alles anders[...mehr]

In diesem Jahr ist vieles anders, aber trotz Corona wurden wie üblich die Osterkerzen unserer drei Gemeinden an einem gemeinsamen Osterfeuer an der Lutherkirche entzündet.[...mehr]

Ein positives Signal in unsicheren Zeiten, meint auch die NOZ[...mehr]

übt schon mal für den sogenannten Oster-Flashmob am Ostersonntag um 10:15 Uhr[...mehr]

Kantor Stefan Bruhn spielt österliche Stücke[...mehr]

Der Geist weht, wo er will…

 

Jetzt geht es endlich wieder los! Das Leben, das wir kennen, nach dem wir uns sehnen, kehrt Stück für Stück zurück. In unseren Kirchen dürfen wir wieder Gottesdienst feiern, in die Kitas kommen weitere Kinder zurück und auch die Gremien dürfen live und nicht nur per Videokonferenz ihre Arbeit aufnehmen.

 

Allerdings, von dem, was wir Normalität nennen, sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Es gelten Abstandsregeln und Maskengebot auch im Gottesdienst, auf Gesang werden wir noch eine ganze Weile verzichten müssen, größere, ausgelassene Feiern dürfen nach wie vor nicht stattfinden. Und es bleibt die Unsicherheit, ob dieses Virus nicht mit einer zweiten Welle alle Lockerungen zunichtemacht.

 

Mir wird in diesen Tagen besonders deutlich, was uns als christliche Gemeinde ausmacht. Das Familienzentrum ist doch Kontakt, ist Begegnung, wie sollen wir das jetzt ersetzen? So hat es Sandra Ludwig in unserer Dienstrunde formuliert. In der Tat. Vieles ergibt ohne die persönliche Nähe keinen Sinn. Nicht die Treffen mit den Kindern im Bilderbuchkino, nicht das Frühstück mit den Älteren, nicht die Konfirmandenarbeit, die davon lebt, dass die Konfis mit dem Glauben, aber auch untereinander in Kontakt kommen. Auch Zugangsbeschränkungen zu Gottesdienst, Taufen oder Hochzeiten ohne direkten Segen und mit Mundschutz passen nicht zu einer einladenden Gemeinde, in der doch deutlich werden soll, dass Gott uns persönlich ganz nah ist und tief im Herzen berührt.

 

Und dennoch. Wir können dankbar sein für vieles, was trotz Corona möglich war und ist; ein gutes Gespräch am Telefon mit der Familie, ein Brief von der Kirchengemeinde, Verständnis und Fürsorge unter Nachbarn, großartige Menschen, die sich in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern um die Gesundheit anderer sorgen - und ein Gebet für, die, die uns am Herzen liegen. Das geht jetzt wieder in der Kirche, aber auch zu Hause auf dem Küchenstuhl. Der Heilige Geist weht sowieso wo er will. Er lässt sich von Abstandsregeln nicht aufhalten und wird uns mit pfingstlichem Brausen zusammenhalten.

Herzliche Grüße Pastor Nils Donadell