Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Sonntag 29. Januar 2023 17 Uhr[...mehr]

Einen Monat vorm Weltgebetestag bekommen wir Einblicke in das diesjährige Weltgebetstagsland Taiwan. Mit interessanten Informationen und Bildern und der einen oder anderen landestypischen Köstlichkeit[...mehr]

Während eines ökumenischen Gottesdienstes am 15. Januar 2023 in der Luther-Kirchengemeinde in Georgsmarienhütte bedankten sich die Vertreter*innen des Caritas-Stiftungsfonds Horizont, der DiakonieStif[...mehr]

So wie im jeden Jahr feiern wir die 'Woche zur Einheit der Christen' mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Neujahrsempfang.[...mehr]

Im Rahmen der ökumenischen Woche zur Einheit findet in diesem Jahr auch wieder ein Frauennachmittag statt.[...mehr]

von Angela und Friedrich Köster

erstmals an der Lutherkirche[...mehr]

auf dem Ev. Friedhof in Alt-GMHütte

featuring Arne Donadell und Simeon Hudlet[...mehr]

Seit nun 30 Jahren ist Kirchenkreiskantor Stefan Bruhn bei uns in Georgsmarienhütte im Dienst. Heute überraschten die haupt- und ehrenamtlich Aktiven der drei Georgsmarienhütter Gemeinden mit einer kl[...mehr]

An zwei Abenden wird der Kammerchor Cantus firmus zusammen mit dem Orchester Musica Viva unter der Leitung von Kantor Stefan Bruhn das Händel Oratorium "Der Messias" in englischer Originalsprache auff[...mehr]

Tolle Stimmung rund um die Lutherkirche am 11. September 2022[...mehr]

Wir sind ein Chor mit jugendlichen Sängerinnen zwischen 13 und ca. 25 Jahren. Die Corona-Pandemie hat leider auch vor uns nicht halt gemacht. Wir konnten lange Zeit nicht proben und haben dadurch leid[...mehr]

Zur Oeseder Kirmes gibt es einen ökumenischen Gottesdienst am 25. September um 12 Uhr. Auf dem Autoscooters heißt es dann: "Wir sind wieder da - you'll never walk alone". [...mehr]

an der Lutherkirche in Alt-GMHütte[...mehr]

Du bist ein Gott, der mich sieht.

 

Mit diesem Bibelwort werden wir ins Jahr 2023 geschickt. Kann ich das glauben? Warum sollte Gott ausgerechnet mich ansehen? Einen von Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten. Warum sollte ich die Aufmerksamkeit eines Gottes auf mich ziehen, der unvorstellbar viel zu tun hätte, wenn er wirklich jeden Menschen ansehen sollte.

 

So allgemein ist es mit diesem „Jahresmotto“ allerdings gar nicht gemeint. Vielmehr spricht es eine Frau aus, Hagar. Sie befindet sich in großer Not und Verzweiflung. Sie ist vor einer für sie unerträglichen Situation geflohen und läuft allein durch ein Niemandsland. In der Wüste ist sie völlig auf sich gestellt. Sie weiß nicht, in welche Richtung es weitergehen wird. Sie hat buchstäblich die Orientierung für ihr Leben verloren. In dem Moment hört sie eine Stimme, die zu ihr spricht: „Hab keine Angst, Gott wird dir beistehen und dir eine Zukunft geben.“

 

Diese unverhoffte Begegnung und der Trost geben ihr Mut, wieder „Du“ zu sagen. Aus dem „Du“ spricht ihr Vertrauen. Sie hat ihn nicht gesehen, aber verstanden: „Du bist ein Gott, der mich ansieht.“

 

Mit dieser Gewissheit findet sie den Weg aus der (inneren) Wüste hinaus. Sie trägt neues Leben in sich und mit dieser frisch gepflanzten Hoffnung wird sie es zur Welt bringen können. Das Kind wird Ismael heißen, das bedeutet: „Gott hört“. Dieser Gott, der dieser Frau in großer Not begegnet, sieht nicht nur. Er hört auch. Er hört auf Seufzer, Gebete und Hilferufe.

 

Kann ich das glauben? Wenn Gott wirklich auf Gebete und Hilferufe hört: Weshalb sterben und hungern so viele Menschen weltweit und ihnen wird nicht geholfen? Es bleiben viele Fragen. Hagar ist kein Einzelfall. So wie sie haben unzählig viele Menschen nach ihr die Erfahrung gemacht, dass Gott neues Leben, neue Zukunft ermöglicht. Selbst dort, wo es keine (Aus-)Wege mehr zu geben scheint.

 

Ein Lied besingt diese Erfahrung: die Nummer 1 in dem orangenen Liederbuch 'frei-Töne'. 2023 wollen wir es oft im Gottesdienst miteinander singen:

"Du bist ein Gott, der mich anschaut. Du bist die Liebe, die Würde gibt. Du bist ein Gott, der mich achtet. Du bist die Mutter, die liebt.

  1. Dein Engel ruft mich da, wo ich bin: ,Wo kommst du her und wo willst du hin?' Geflohen aus Not in die Einsamkeit, durchkreuzt sein Wort meine Wüstenzeit.
  2. Zärtlicher Klang: ,Du bist nicht allein!' Hoffnung keimt auf und Leben wird sein. ,Gott hört', so beginnt meine Zuversicht. Die Sorge bleibt, doch bedroht mich nicht.
  3. Schauender Gott, wo findest du mich? Hörender Gott, wie höre ich dich? Durch all meine Fragen gehst du mir nach und hältst behutsam die Sehnsucht wach.

Du bist ein Gott der mich anschaut..." (Liedtext: Susanne Brand)

 

Dieses Vertrauen, ein friedvolles Jahr 2023 und den Schutz Gottes wünsche ich unseren fünf verbundenen Kirchengemeinden auf dem gemeinsamen Weg in die Zukunft

 

Mit herzlichem Gruß

Pastorin Daniela Koeppler