Aktuelles aus der Lutherkirchengemeinde

Kindern aus Georgsmarienhütte sollen sich durch Gutscheine Bücher aussuchen und kaufen können. In Familien mit geringem Einkommen ist das etwas ganz besonderes.[...mehr]

Das ökumenische Trauercafé bietet für alle, die einen lieben Menschen verloren haben, Zeit und Raum für ihre Trauer. Am 15. Juni startet eine neue Themenreihe.[...mehr]

Wie viele bereits schon in der Zeitung gelesen haben, hat unser Kirchenkreis Menschen befragt, die in den letzten beiden Jahren aus unseren Gemeinden ausgetreten sind. Nun wurde die Studie veröffentli[...mehr]

DiakonieStiftung Osnabrücker Land startet Spendenaktion, um schnell und unbürokratisch helfen zu können.[...mehr]

Im diesem Jahr wird es wieder den traditionellen ökumenischen Gottesdienst auf der Waldbühne geben. Natürlich unter Corona-Bedingungen, deswegen mit vorheriger Anmeldung.[...mehr]

In diesem Jahr findet der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai um 11 Uhr in der Lutherkirche statt.[...mehr]

Am ökumenischen Kirchentag teilnehmen ohne lange Anreise und Übernachten in Schulen oder Turnhallen. Corona und moderne Technik machen es möglich. Sei digital mit dabei vom 13. bis 16. Mai 2021.[...mehr]

Die DiakonieStiftung Osnabrücker Land möchte, dass die Gemeinden wissen, was sie mit den Spenden und Zustiftungen Gutes tut. Deshalb macht die Stiftung ihre Arbeit in einem Jahresbericht transparent.[...mehr]

Die Wetterprognosen sehen für diesen Sonntag gut aus und wir wagen einen OpenAir-Familiengottesdienst auf dem Kirchplatz der König-Christus Kirche.[...mehr]

Mit etwas Verspätung, gibt es am Abend des 10. Mai auch hier in Georgsmarienhütte in der Peter und Paul Kirche noch einen ökumenischen Gottesdienst zur Woche für das Leben.[...mehr]

Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Das möchte die Evangelische Kirche in Deutschland von Ihnen wissen.[...mehr]

Die Anstellung erfolgt unbefristet[...mehr]

für die BewohnerInnen unserer Pflegeheime[...mehr]

Am frühen Morgen wurden die Osterkerzen am Osterfeuer entzündet und anschließend zu den in der Kirche Wartenden gebracht.[...mehr]

Auf fünf Routen in unserer Stadt könnt ihr am Ostersonntag und Ostermontag Überraschungen entdecken und kleine Aufgaben lösen.[...mehr]

Was der Mensch sät, das wird er auch ernten!

Es war bislang ein wunderbarer Sommer in unserem Land. Gut, manchmal war es ein wenig zu heiß. Und ein bisschen mehr Regen hätte Feld und Garten auch nicht geschadet. Auf jeden Fall haben wir Heizkosten gespart. Das wird nicht mehr lange so bleiben. In wenigen Wochen werden wir unsere Heizungen wieder brauchen. Und das könnte in diesem Jahr schlimm werden. Vor allem könnte es auch für viele sehr teuer werden. Die Energiepreise sind in den letzten Monaten seit dem schrecklichen Krieg in der Ukraine um das drei bis vierfache gestiegen. Dann werden wir in Deutschland und in Europa einen hohen Preis dafür zahlen, dass wir einem Land beistehen, das so brutal überfallen worden ist. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass wir als Land diesen Preis zahlen müssen, auch wenn es viele hier bei uns hart treffen könnte. Wir müssen der Ukraine helfen und beistehen. Wie viel mehr haben die Menschen in der Ukraine schon jetzt verloren und zu leiden! Was Präsident Putin und die Herrschenden in Russland mit der Ukraine machen, war schon über Jahre zutiefst verlogen. Jetzt ist daraus ein furchtbares Verbrechen geworden. Für seine Großmachtfantasien überfällt Putin sein Nachbarland wie vorher schon andere Länder. Kinder, Frauen und Männer werden in diesem sinnlosen Krieg getötet, Städte und Dörfer vollkommen zerstört und Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Putin will die Menschen beherrschen ohne jede Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. Es ist gut, dass die Länder Europas bislang zusammen mit den USA diesem aggressiven Machtstreben Putins nicht tatenlos zugesehen haben. Mit bisher nicht gekannten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Waffenlieferung an die Ukraine soll Putin zum Einlenken gezwungen werden. Bislang ohne großen Erfolg. Vielmehr werden wir selbst in den kommenden Monaten durch die dramatische Reduzierung der russischen Gaslieferungen die Folgen dieses Krieges für unsere Wirtschaft und unser eigenes Leben zu spüren bekommen.

 

Wie oft denke ich: „Gott, steh uns bei“, wenn ich die Nachrichten höre oder sehe. Wie kommen wir raus aus dieser Krise? Wie kann der sinnlose Krieg endlich beendet werden? Wir schaffen das nur, wenn wir in Gottes Geist denken und handeln. Jesus sagt: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden.“ (Mt 5,6) Für mich ist es gerecht, wenn sich ein Land gegen einen brutalen und völkerrechtswidrigen Überfall wehrt und seine Freiheit verteidigt. „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein“, hatte die Ökumenische Versammlung der Kirchen 1948 als Erfahrung aus dem 2. Weltkrieg proklamiert. Das „soll“ gilt bis heute grundsätzlich und ist für Christ*innen ein Auftrag. Aber das Wort „grundsätzlich“ schließt nicht aus, dass Situationen eintreten können, in denen es das Recht gibt, die Wiederherstellung eines Friedens in Gerechtigkeit mit begrenzter Waffengewalt zu erreichen. Wenn gemordet wird, darf man nicht tatenlos zusehen, sondern muss etwas dagegen tun. Der Staat hat die Aufgabe, den Frieden, das Recht und die Gerechtigkeit mit rechtserhaltender Gewalt wiederherzustellen. Aber es rechtfertigt für mich nicht den Krieg als legitimes Mittel für Konflikte an sich. Andererseits glaube ich fest daran, dass Gott auf der Seite der Gerechten steht. Der Apostel Paulus hat das einmal wunderbar in seinem Brief an die Galater beschrieben: „Täuscht euch nicht! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Gal 6,7) Darum säen wir und sorgen uns um Gerechtigkeit, so gut es geht und soweit unsere Kräfte dafür ausreichen. Und wir nehmen auch in Kauf, dass wir vielleicht leiden müssen. Das Gerechte muss siegen. Dafür können wir eintreten und Menschen Gutes tun: Schulter an Schulter und Hand in Hand mit den Menschen in der Ukraine und hier bei uns.


Ihr Hannes Meyer-ten Thoren

Superintendent Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte